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Die erste Schule

Datum Chronikeintrag: 1. Oktober 1828

Papenhöfen baut sich eine eigene Schule. Die Schulen in Löwendorf und Kollerbeck wurden zu klein und sollten erweitert werden.
1818 hatte der Ort 193 Einwohner und gehörte kirchlich seit jeher zur Pfarrei Marienmünster. Um 1820 verstärkte die preußische Staatsführung ihre Anstrengungen, das Schulwesen auf dem Lande zu verbessern. Papenhöfen wollte sich aber finanziell nicht an einer Erweiterung der Schule in Löwendorf beteiligen. Mit über 30 armen Familien gehörte der Ort zu den ärmsten Gemeinden des Amtes Vörden. Man handelte mit dem Grafen Metternich eine Lösung aus, die es ermöglichte eine eigene Schule zu Bauen. Wegen der Unterhaltungskosten für Schule und Lehrer gab es aber in den folgenden Jahren immer wieder Konflikte zwischen der Gemeinde und den Staatsstellen. Die Schulausbildung hatte in den Augen der ländlichen Bevölkerung noch einen geringen Stellenwert: Man brauchte die Kinder zur Feldarbeit, zum Hüten der Kühe, zum Sammeln von Futtermitteln für die Tiere und von Holz, sowie für etliche Hof- und Hausarbeiten.

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